
Die Geschichte von AC/DC: 50 Jahre High Voltage Rock
Wer an Hard Rock denkt, denkt an AC/DC. Die australische Band um die Brüder Angus und Malcolm Young hat seit den 1970ern die Musikwelt mit ihrem unverkennbaren Sound geprägt. Doch hinter den Hits wie Highway to Hell, Back in Black oder Thunderstruck steckt eine Geschichte voller Höhen, Tiefen und ungebrochener Leidenschaft. Hier werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Stationen der Geschichte von AC/DC – von den Anfängen bis zu den neuesten Entwicklungen.
Key Facts: Die wichtigsten Meilensteine der Geschichte von AC/DC
- Gründung 1973: Die Brüder Angus und Malcolm Young gründen AC/DC in Sydney. Der Bandname stammt von den Initialen auf der Nähmaschine ihrer Schwester Margaret und steht für „Wechselstrom/Gleichstrom“ – ein Symbol für ihre energiegeladene Musik.
- Bon Scott-Ära (1974–1980): Mit Sänger Bon Scott erreicht die Band ihren ersten internationalen Durchbruch. Alben wie Highway to Hell (1979) machen sie weltweit bekannt. Scotts tragischer Tod 1980 markiert einen Wendepunkt.
- Back in Black (1980): Das Album mit Brian Johnson als neuem Sänger wird mit über 50 Millionen verkauften Exemplaren eines der erfolgreichsten der Musikgeschichte. Es festigt AC/DCs Status als Rock-Legenden.
- Thunderstruck (1990): Der Hit vom Album The Razors Edge wird mit über einer Milliarde YouTube-Klicks zur modernen Rock-Hymne und zeigt, dass die Band auch in den 1990ern nichts von ihrer Power verloren hat.
- Power Up (2020): Trotz gesundheitlicher Rückschläge und dem Tod von Malcolm Young beweist die Band mit ihrem 17. Studioalbum, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Angus Young bleibt das letzte aktive Gründungsmitglied.
Von Sydney in die Welt: Die frühen Jahre der Geschichte von AC/DC
Die Geschichte von AC/DC beginnt in den verrauchten Clubs von Sydney. Angus und Malcolm Young, zwei Brüder mit schottischen Wurzeln, gründen die Band 1973. Angus, damals erst 18 Jahre alt, tritt von Anfang an in seiner ikonischen Schuluniform auf – eine Idee seiner Schwester, die bis heute sein Markenzeichen ist. Die ersten Jahre sind hart: Die Band spielt in kleinen Bars und kämpft sich durch die australische Musikszene. Doch schon bald wird der raue, ungeschliffene Sound der Band zum Geheimtipp.
1974 stößt Bon Scott als Sänger dazu. Mit seiner markanten Stimme und seiner rebellischen Art verleiht er AC/DC den nötigen Schliff. Die ersten Alben wie High Voltage (1975) und T.N.T. (1975) werden in Australien zu Hits. Doch der internationale Durchbruch gelingt erst 1979 mit Highway to Hell. Das Album katapultiert die Band in die Charts und macht sie zu einem festen Bestandteil der globalen Rockszene. Doch just als der Erfolg am größten ist, trifft die Band ein Schicksalsschlag: Bon Scott stirbt 1980 an einer Alkoholvergiftung. Die Geschichte von AC/DC scheint an diesem Punkt zu Ende zu sein – doch die Band entscheidet sich, weiterzumachen.
Back in Black: Wie AC/DC den Tod von Bon Scott überwand
Nach Bon Scotts Tod steht die Band vor einer schwierigen Entscheidung: Soll sie aufhören oder weitermachen? Angus Young erinnert sich später: „Wir wussten, dass wir für Bon weitermachen mussten. Er hätte gewollt, dass wir die Musik am Leben halten.“ Die Wahl des neuen Sängers fällt auf Brian Johnson, einen Briten mit einer Stimme, die perfekt zum rauen Sound der Band passt. Johnson hatte zuvor in der Band Geordie gesungen und war ein Fan von AC/DC – doch dass er einmal Bon Scotts Platz einnehmen würde, hätte er sich nicht träumen lassen.
Das erste Album mit Johnson, Back in Black (1980), wird ein Meilenstein. Es ist nicht nur eine Hommage an Bon Scott, sondern auch ein Neuanfang. Mit Hits wie You Shook Me All Night Long und Hells Bells setzt die Band neue Maßstäbe. Das Album verkauft sich weltweit über 50 Millionen Mal und wird zum meistverkauften Hard-Rock-Album aller Zeiten. Kritiker feiern es als „das perfekte Rock-Album“ – und bis heute ist es ein fester Bestandteil jeder Rock-Sammlung.
Die 1980er werden zur Blütezeit von AC/DC. Alben wie For Those About to Rock We Salute You (1981) und The Razors Edge (1990) festigen ihren Ruf als eine der besten Live-Bands der Welt. Doch die Band bleibt nicht von Rückschlägen verschont: Malcolm Young muss 1988 eine Entziehungskur machen, und in den 1990ern kämpft die Band mit wechselnden Besetzungen. Doch Angus Young hält die Band zusammen – und die Fans bleiben treu.
Die 2000er und darüber hinaus: AC/DC trotzt allen Widrigkeiten
Die Geschichte von AC/DC ist auch eine Geschichte des Durchhaltevermögens. In den 2000ern sieht es zeitweise so aus, als könnte die Band nicht mehr an ihre alten Erfolge anknüpfen. Doch 2008 beweisen sie mit Black Ice das Gegenteil: Das Album steigt in 29 Ländern auf Platz 1 der Charts ein und zeigt, dass die Band noch immer relevant ist. Doch die größten Herausforderungen stehen noch bevor.
2014 gibt die Band bekannt, dass Malcolm Young aufgrund von Demenz nicht mehr spielen kann. Drei Jahre später stirbt er – ein schwerer Verlust für Angus und die gesamte Band. Doch AC/DC geben nicht auf. Mit Stevie Young, Malcolms Neffen, findet die Band einen würdigen Ersatz. Auch Brian Johnson muss 2016 aufgrund von Hörproblemen pausieren. Für die Tour wird Axl Rose von Guns N’ Roses als Sänger engagiert – eine ungewöhnliche, aber erfolgreiche Lösung.
2020 kehrt die Band mit Power Up zurück – und beweist einmal mehr, dass sie unsterblich ist. Das Album ist eine Hommage an Malcolm Young und zeigt, dass Angus noch immer die gleichen energiegeladenen Riffs spielen kann wie in den 1970ern. Die Geschichte von AC/DC ist noch lange nicht zu Ende: 2025 geht die Band wieder auf Europatour und zeigt, dass sie auch nach 50 Jahren nichts von ihrer Power verloren hat.
Warum AC/DC bis heute unsterblich ist
Die Geschichte von AC/DC ist mehr als nur eine Abfolge von Alben und Tourneen. Sie ist eine Geschichte von Leidenschaft, Durchhaltevermögen und ungebrochener Energie. AC/DC hat es geschafft, sich über fünf Jahrzehnte hinweg treu zu bleiben – ohne Kompromisse. Während andere Bands mit der Zeit ihren Sound anpassen, bleibt AC/DC ihrem Stil treu: einfache, aber kraftvolle Riffs, eingängige Melodien und Texte, die von Rebellion, Freiheit und Rock’n’Roll handeln.
Ein weiterer Grund für ihren anhaltenden Erfolg ist ihre Live-Präsenz. AC/DC-Konzerte sind kein gewöhnliches Erlebnis – sie sind ein Spektakel. Angus Youngs wildes Gitarrenspiel, die pyrotechnischen Effekte und die ungebändigte Energie der Band machen jeden Auftritt zu einem unvergesslichen Ereignis. Selbst nach all den Jahren schafft es die Band, ihre Fans zu begeistern – egal, ob es sich um alte Hasen oder junge Rock-Fans handelt.
Doch die Geschichte von AC/DC ist auch eine Geschichte der Tragik. Der Tod von Bon Scott und Malcolm Young hat die Band schwer getroffen. Doch gerade diese Schicksalsschläge haben gezeigt, dass AC/DC mehr ist als nur eine Band – sie ist eine Familie. Und solange Angus Young noch auf der Bühne steht, wird die Geschichte von AC/DC weitergeschrieben.
Fazit: 50 Jahre Geschichte von AC/DC – und kein Ende in Sicht
Die Geschichte von AC/DC ist eine der bemerkenswertesten der Rockmusik. Von den bescheidenen Anfängen in Sydney bis zu ausverkauften Stadien weltweit hat die Band alles durchlebt: Triumph, Tragödie und unzählige Hits. Doch was sie wirklich auszeichnet, ist ihre Fähigkeit, sich immer wieder neu zu erfinden – ohne dabei ihre Wurzeln zu vergessen.
Mit Power Up haben AC/DC bewiesen, dass sie auch im 21. Jahrhundert noch relevant sind. Die Europatour 2025 zeigt, dass die Band noch lange nicht bereit ist, die Gitarren an den Nagel zu hängen. Und solange Angus Young in seiner Schuluniform über die Bühne wirbelt, wird die Geschichte von AC/DC weitergehen – laut, energiegeladen und unsterblich.
Wer mehr über die Legenden der Rockmusik erfahren möchte, sollte auch einen Blick auf die Geschichte von Fleetwood Mac werfen – eine Band, deren Geschichte ebenso von Höhen und Tiefen geprägt ist. Oder wie wäre es mit einem Abstecher zu Deep Purple und der Geburt des Heavy Metal? Beide Bands haben wie AC/DC die Musikgeschichte nachhaltig geprägt.
FAQ
Wie entstand der Name AC/DC?
Der Name AC/DC stammt von den Initialen auf der Nähmaschine der Schwester von Angus und Malcolm Young. Die Abkürzung steht für „Wechselstrom/Gleichstrom“ (engl. alternating current/direct current) und symbolisiert die energiegeladene Musik der Band.
Warum trägt Angus Young eine Schuluniform?
Angus Young begann in jungen Jahren direkt nach der Schule mit dem Gitarrenspiel, ohne sich umzuziehen. Seine Schwester schlug vor, die Schuluniform als Markenzeichen beizubehalten – und bis heute ist sie sein ikonisches Bühnenoutfit.
Wie viele Alben hat AC/DC verkauft?
AC/DC hat weltweit über 250 Millionen Alben verkauft. Allein Back in Black verkaufte sich mehr als 50 Millionen Mal und ist damit eines der erfolgreichsten Alben der Musikgeschichte.
Wer war der ursprüngliche Sänger von AC/DC?
Der ursprüngliche Sänger war Bon Scott, der die Band von 1974 bis zu seinem tragischen Tod 1980 prägte. Sein Nachfolger Brian Johnson ist seit 1980 der Frontmann der Band.
Wird AC/DC noch neue Musik veröffentlichen?
Angus Young hat angedeutet, dass die Band auch in Zukunft neue Musik veröffentlichen könnte. Mit Power Up (2020) haben sie bereits bewiesen, dass sie auch nach 50 Jahren noch voller Energie stecken.



